Der Staat muss Familien mit behinderten Angehörigen in der Corona-Krise mit allen Mitteln helfen!

15.05.2020

Das fordert Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB, anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai

Berlin. „Die Folgen der Corona-Pandemie treffen Familien mit behinderten Angehörigen ganz besonders hart. Viele Eltern haben in der jetzigen Situation keinerlei Unterstützung mehr und müssen die Betreuung zuhause irgendwie alleine schaffen. Wie ungemein belastend das ist, wird in der Öffentlichkeit aber kaum wahrgenommen. Auch in der Diskussion zur Öffnung der Schulen sind Kinder und Jugendliche mit Behinderung nicht im Blick.“ Darauf macht die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D.., anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai aufmerksam..

Menschen mit Beeinträchtigung haben oft Vorerkrankungen und damit ein hohes Risiko, bei einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schwer zu erkranken. Daher sind die Eltern zusätzlich hin- und hergerissen, ob sie Hilfe von außen überhaupt annehmen sollen. „Der Staat muss diesen Familien jetzt mit allen Mitteln helfen“, fordert die Lebenshilfe-Vorsitzende. „Mit Notbetreuung dort, wo es Angehörige wünschen. Und mit Ausgleich von Verdienstausfall für Eltern, die ihre erwachsenen Kinder zuhause betreuen müssen, weil die Tagesbetreuung oder Werkstatt für Menschen mit Behinderung geschlossen ist.“

Entscheidend sei auch, dass so wichtige Unterstützungsangebote wie Familienentlastende Dienste finanziell abgesichert werden, um den Familien nach Corona weiter zur Verfügung zu stehen. Ulla Schmidt dankt erneut allen Mitarbeitenden der Behindertenhilfe dafür, dass sie mit großem Engagement den Menschen mit Beeinträchtigung beistehen, zum Beispiel in den vielen tausend Wohngemeinschaften deutschlandweit: „Sie leisten in Betreuung und Pflege großartige Arbeit und sind meine Heldinnen und Helden in dieser Krise! Deshalb müssen auch sie bei der Corona-Prämie berücksichtigt werden.“

 

Kontakt

Lebenshilfe
Bocholt-Rhede-Isselburg e.V.

Werther Straße 173
46395 Bocholt
Tel: 02871 / 2360 - 103
Fax: 02871 / 2360 - 150
E-Mail: fud(at)lebenshilfe-bocholt.de

Lebenshilfe 

Bocholt Wohnen gGmbH
Werther Straße 173
46395 Bocholt
Tel: 02871 / 2360 - 105
Fax: 02871 / 2360 - 150
E-Mail: 

a.berger(at)lebenshilfe-bocholt.de

 
 

spenden & helfen

Spendenbutton

Spendenkonto:

Lebenshilfe Bocholt e.V.
Stadtsparkasse Bocholt
IBAN: DE96 4285 0035 0000 1170 69
BIC: WELADED1BOH

Stiftungskonto:
Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg
Stadtsparkasse Bocholt
IBAN: DE59 4285 0035 0000 1299 57

Bitte geben Sie ggf. einen Verwendungszweck an.
Bitte geben Sie Ihre Adresse an, dann senden wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung zu.

 
 
 
 

© 2016 Lebenshilfe Bocholt Wohnen gGmbH  - Werther Straße 173, 46395 Bocholt